Fahrzeugtechnik

Unternehmensgeschichte

Seit mehr als neunzig Jahren nah am Kunden: eine Erfolgsgeschichte

Am 11.11.1931 übernahm Schlossermeister Alois Kober eine kleine Schlosserei in Kötz. Das war die Geburtsstunde der AL-KO Vehicle Technology Group. Seit dieser Zeit hat sich einiges getan: Was damals als kleine Dorfschmiede begann, ist heute zum Inbegriff von hochwertigen Chassis- und Fahrwerkskomponenten für Anhänger, Freizeit- und Nutzfahrzeuge geworden.

Die Gründungszeit: Von Deutschland in die Welt

Mit der Übernahme der Schlosserei in Kötz begann die Geschichte der AL-KO Vehicle Technology Group. Durch den Einfallsreichtum von Alois Kober schaffte es die Dorfschmiede, sich in den Kriegsjahren am Laufen zu halten und entwickelte sich in den 50er Jahren zu einem kleinen Industriebetrieb. Sohn Herbert hatte die Idee, lose Handbremshebel und lose Zahnkränze zu kombinieren und damit viel Einbauzeit zu sparen. Besagte Idee stieß auf Begeisterung und so konnten die ersten Aufträge an Land gezogen werden. Auf den Erfolg der Handbremshebel folgte die Auflaufbremse, mit der AL-KO deutschlandweit der erste Anbieter mit einer geprüften und zertifizierten Bremse dieser Art war. Gemäß dem Motto „Quality for Life“ wurden in den darauffolgenden Jahrzehnten zahlreiche Produkte und Lösungen entwickelt, die zu einem stetigen Wachstum des Familienunternehmens führten. Die erste Auslandstochter wurde 1961 in Österreich gegründet, weitere Niederlassungen in England, Frankreich, Italien und der Schweiz folgten im Jahre 1970. Mitte der 1980er Jahre starteten transatlantische Zweigstellen in den USA (1983) und Australien (1986).

Sicherheit und Komfort: Einstieg in das Caravan-Geschäft

In den 70er Jahren folgte der Einstieg ins Caravan-Geschäft. Mit dem Rückmatic wurde eine Auflaufbremse entwickelt, die das Rückwärtsfahren ermöglichte – ohne umständliches Aussteigen und Blockieren. Ein großer Durchbruch gelang dem Unternehmen im Jahr 1985 mit einem innovativen Chassis für den Fiat Ducato. Das Chassis, der Urahn der heutigen AMC-Chassis, bietet mehr Platz im Fahrzeug sowie eine stabilere Lage während der Fahrt. In den 90er Jahren befinden sich bereits viele Produkte im Sortiment, die heute wichtig sind. Dazu gehören Sicherheitsseilwinden, Stützräder oder die wohl bekannteste AKS 3004. Die Stabilisierungskupplung ermöglicht sicheres und entspanntes Transportieren und Reisen und verringert Schlinger- und Nickbewegungen des Gespanns. Seit den 2000er Jahren macht AL-KO das Caravanfahren durch ein elektronisches Stabilisierungssystem, ATC Trailer Control, sicherer. Der verbaute Sensor erstickt ein beginnendes Pendeln im Keim, indem das System einen minimalen Bremsimpuls an den Caravan gibt. Auch gefährliche Ausweichmanöver lassen sich mit Hilfe des ATC sicher meistern.

Zentraler Wendepunkt: Der Beginn von DexKo

Ein zentraler Wendepunkt in der Geschichte des Unternehmens war das Jahr 2016. Die Sparte Fahrzeugtechnik wurde aus dem Familienunternehmen ausgegliedert und schloss sich mit Dexter Axle zusammen. AL-KO Fahrzeugtechnik ist seitdem eine eigenständige Marke unter dem Dach des Konzerns DexKo Global und fokussiert sich vermehrt auf Innovationen für die Freizeit- und Nutzfahrzeugindustrie. Zur Gruppe gehören die 15 internationalen Marken AL-KO, Aguti, Bankside Patterson, Bradley, Brink, CBE, cmtrailer parts, E&P Hydraulics, G&S Chassis, Hume, Nordelettronica, Preston Chassis, SAFIM, SAWIKO und Winterhoff.