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Sicher unterwegs mit dem Pkw-Anhänger

 

Viele Autofahrer konzentrieren sich vor allem auf ihr Zugfahrzeug. Dabei leisten Anhänger tagtäglich Schwerstarbeit. Umso wichtiger ist es, auch den nachlaufenden Einheiten die nötige Aufmerksamkeit zu schenken. Eine fachgerechte Wartung und regelmäßige Kontrollen verlängern nicht nur die Lebensdauer des Anhängers, sondern sorgen auch für maximale Sicherheit im Fahrbetrieb. Worauf Sie dabei achten sollten, erfahren Sie hier.

Sicherheit: Worauf es beim PKW-Anhänger ankommt

PKW-Anhänger werden hierzulande immer älter. Laut Kraftfahrtbundesamt liegt das Durchschnittalter der gezogenen Einheit für Pkw derzeit bei fast 19 Jahren. Umso wichtiger ist es, gerade bei den betagteren Modellen, auf die Sicherheit zu achten. Worauf es dabei ankommt.

Checkliste: Startklar nach der Winterpause

Das können und sollten Sie selber tun: Nach längerer Standzeit Anhänger einmal gründlich überprüfen. Das sind die wichtigsten Themen:

  • Blech & Aufbau: Gibt es Schäden oder lockere Teile?
  • Reifen: Luftdruck, Profiltiefe und auf mögliche Risse prüfen
  • Lichter & Elektrik: Funktionieren alle Lampen?
  • Bremsen & Anhängevorrichtung: Beweglichkeit und Verschleiß kontrollieren
  • TÜV & Wartungstermine: Sind alle Prüfungen aktuell? 

Sollten nach Ihrem Rundgang Unsicherheiten bestehen, empfiehlt sich ein Check in der Fachwerkstatt. 

Bremsen: Wann ist ein Upgrade sinnvoll?

Gerade ältere Anhängermodelle können durch ein modernes Bremssystem sicherer werden. Die AAA-Bremsen von AL-KO verkürzen den Bremsweg und sorgen darüber hinaus für mehr Fahrkomfort. Sobald die Beläge der alten Bremsen runter sind, sollten Sie deshalb über einen Tausch nachdenken. Möglich ist die Umrüstung bei AL-KO Achsen ab Baujahr 1999. Nach der Umrüstung ist kein erneutes Vorfahren beim TÜV notwendig.

Mehr Sicherheit mit der AAA

Mit seiner AAA (AL-KO Automatic Adjustment) Premium Brake hat AL-KO die Bremstechnik entscheidend verbessert. Sobald die Bremsbeläge zu viel Spiel haben, nimmt die Bremse automatisch die nötige Korrektur vor. Das schont die Bremsbeläge, schöpft die Lebensdauer der Radbremse voll aus und minimiert den Bremsweg. 

Eine regelmäßige Wartung ist dennoch unumgänglich. Bremsgestänge oder Bowdenzüge müssen regelmäßig nachjustiert, die Trommelbremsen gewartet werden. Damit stellen Sie die optimale Übertragung der Bremskräfte sicher und erreichen den bestmöglichen Bremsweg für Ihr Fahrzeuggespann. 

Mehr Fahrkomfort mit der AAA

Die AAA von AL-KO VT sorgt für eine gleichmäßige Übertragung der Bremskräfte und macht Rückwärtsfahren mit Anhänger so einfach wie das Vorwärtsfahren.
Ältere Trommelbremsmodelle tendieren zum Ruckeln: Kleine, aber im Zugfahrzeug spürbare Ungleichmäßigkeiten beim Bremsen. Die AAA von AL-KO verhindert diesen Effekt zuverlässig. 

Außerdem aktivieren ältere Trommelbremsmodelle beim Rückwärtsfahren die Bremsfunktion. Das gehört mit der AAA von AL-KO VT der Vergangenheit an. Sie erkennt durch eine spezielle Mechanik in den Bremstrommeln von selbst, dass das Fahrzeug rückwärtsfährt. Sie müssen nicht mehr manuell eingreifen.

Fazit

Tipps für sicheres Fahren mit dem Anhänger

  1. Beladung richtig verteilen:
    Schwere Gegenstände mittig platzieren, Stützlast beachten.
  2. Ladung sichern:
    Spanngurte und Netze verhindern Verrutschen.
  3. Bremsweg einkalkulieren:
    Anhänger verlängern die Bremsstrecke erheblich.
  4. Kurvenfahrten anpassen:
    Langsamer fahren, um Schlingern zu vermeiden.
  5. Rückwärtsfahren üben:
    Ein freies Gelände eignet sich ideal zum Üben.

 

Mehr über das richtige Fahren und Bremsen mit Anhänger lesen Sie von unserem Servicechef Florian Vorreiter hier im Blog:

Themen, die Sie den Profis überlassen sollten

Diese Aufgaben sollten Sie im Blick haben und von der Fachwerkstatt oder einem AL-KO Kundencenter durchführen lassen. Dann werden Sie lange Freude an Ihrem Anhänger haben:

  1. Regelmäßige Prüfung:
    Nach spätestens 1.500 km bzw. sechs Monaten erste Bremskontrolle. Danach alle 10.000 km oder jährlich Belagverschleiß prüfen lassen – bei Bergfahrten ggf. früher.
  2. Nachstellen der Radbremse:
    Die Nachstellung erfolgt direkt an der Radbremse über die Nachstellmutter, nicht am Gestänge. Die Restbelagstärke sollte mindestens 2 mm betragen.
  3. Alle zwei Jahre Radbremsen öffnen, Innenteile auf Funktion und Beweglichkeit prüfen, reinigen und mit hitzebeständigem Fett schmieren.
  4. Bremsbacken wechseln:
    Spätestens nach fünf bis sechs Jahren oder bei zu geringer Belagsstärke Bremsbacken erneuern.
  5. Kontrolle von Rädern und Züge:
    Radschrauben regelmäßig mit vorgeschriebenem Drehmoment prüfen und ggf. nachziehen. Bowdenzüge sollten feuchtigkeitsgeschützt sein, um Korrosion und Ausfälle zu vermeiden. Am besten AL-KO Profi Longlife Bowdenzügen verwenden. 

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