|   Professionals  |   Kommentar schreiben

Zur gesetzlichen Regelung des Mitführens und Gebrauchs von Unterlegkeilen am Anhänger

Kleine Teile – große Wirkung. Die noch größere Frage lautet: Ist das Mitführen von Unterlegkeilen am Anhänger Pflicht? Ein Blick in die deutsche Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (STVZO) gibt Aufschluss. Im Paragraf 41 ist geregelt, welche Fahrzeuge und Anhänger mit einem oder gar mit zwei Unterlegkeilen ausgerüstet sein müssen.

Wie viele Unterlegkeile brauche ich?

Einen Unterlegkeil benötigen zweiachsige Anhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 750 Kilogramm und Kraftfahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 4000 Kilogramm. Mit mindestens zwei Unterlegkeilen müssen nach gleicher Vorschrift folgende Fahrzeuge ausgerüstet sein: Sattelanhänger, drei- und mehrachsige Fahrzeuge sowie Starrdeichsel- und Zentralachsenanhänger mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 750 Kilogramm.

Die richtige anbringung

Da die Unterlegkeile für die genannten Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben sind, müssen sie auch zwingend immer mitgeführt werden. Angebracht werden müssen sie entweder im oder am Fahrzeug mit entsprechenden Halterungen. Wichtig ist, dass die Keile leicht zugänglich und die Halterungen so beschaffen sind, dass die Unterlegkeile nicht klappern und ein Verlieren der Keile komplett ausgeschlossen werden kann. Die Wirksamkeit der Unterlegkeile muss der Fahrzeughersteller gemäß Paragraf 41 der deutschen STVZO prüfen. Gewährleistet sein muss die Sicherheit bei Gefälle oder Steigungen bis 18 % bei Leergewicht und zulässigem Gesamtgewicht. Übrigens entsprechen alle AL-KO Unterlegkeile der DIN-Norm 76051, Ausgabe 11/92, die in der Regel in allen Ländern Europas anerkannt ist.

BASIc und plus: Unterlegkeile von AL-KO

In seiner Unterlegkeil-Produktfamilie bietet AL-KO verschiedene Lösungen an. Die silberfarbenen Unterlegkeile BASIC sind aus sendzimirverzinktem Stahlblech gefertigt und bedingt korrosionsgeschützt. In der PLUS-Version, der Variante für höchste Ansprüche, ist der Kunststoff Polypropylen das bevorzugte Material. Die Unterlegkeile PLUS bringen ein geringeres Eigengewicht und einen dauerhaften Korrosionsschutz mit sich. Ab 1.000 Stück ist bei diesem schwarzen Modell zudem eine Individualisierung mit Kundenlogo möglich. Beide Produktlinien bieten Unterlegkeile in verschiedenen Ausfertigungen sowie Maßen an – mit Radlasten von 800 bis zu 6500 Kilogramm pro Keil. So kann der Nutzer ganz individuell entscheiden, welche Variante am besten zu seinem Bedarf passt. Seit diesem Jahr ist zudem der neu von AL-KO entwickelte Unterlegkeil UK 53 K-2 auf dem Markt. Dieser bietet den großen Vorteil, dass er die DIN 76051 auch ohne Gleitschutz (Metallkante) erfüllt. Somit ist auch ein Einsatz des UK 53 K-2 im Gefahrgutbereich möglich.

Weitere Informationen rund um Fahrsicherheit finden Sie auch unter www.alko-tech.com/de.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.