|   Professionals, Startseite  |   Kommentar schreiben

Überschlagsimulator

Jedem Autofahrer kann es passieren, dass er sich bei einem Unfall überschlägt. Kaum jemand weiß jedoch, wie man sich in solch einer Situation richtig aus dem Wagen befreit. Um solch eine Situation nachzustellen, besitzt die Kreisverkehrswacht Kelheim einen Überschlagsimulator. Mit diesem ist es möglich, ein Auto auf das Dach zu drehen und so das beschriebene Szenario zu simulieren.

Um den Fahrer richtig auf solch ein Geschehen vorzubereiten, bietet die Kreisverkehrswacht Kelheim spezielle Trainings an. In diesen geht es beispielsweise um die richtige Sitzposition im Auto sowie eine Selbst- oder Fremdrettung. Der Simulator ist allerdings nicht nur für Autofahrer im Einsatz. Auch Rettungskräfte oder Feuerwehren können den ein oder anderen Ablauf für ein Verhalten im Ernstfall üben. Diese Trainings finden an vielen verschiedenen Standorten statt, beispielsweise an weiterführenden Schulen, Verkehrssicherheitstagen in Firmen, bei der Arbeitsgemeinschaften der in Bayern tätigen Notärztinnen und Notärzte oder auch bei der Bundeswehr.

Hierfür ist es wichtig, dass der Simulator mobil ist – finden pro Jahr doch zirka 45 bis 50 Tageseinsätze statt. Für diese werden pro Jahr ca. 8.000 bis 10.000 Kilometer zu den jeweiligen Standorten zurückgelegt. An dieser Stelle kommt nun die AL-KO Fahrzeugtechnik ins Spiel. „Um unseren Überschlagsimulator transportieren zu können, haben wir uns für die AL-KO Fahrzeugtechnik, den Weltmarktführer im Bereich Tiefrahmenchassis, entschieden. Dadurch konnten wir den Simulator auch gleich fest mit dem Fahrzeug verbauen“, sagt Franz Dobesch, zweiter Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Kelheim. Als ideale Lösung für den Transport stellte sich ein AL-KO 2-Achser Tiefrahmen mit Fiat Triebkopf heraus.

Dieses Fahrzeugkonzept bringt auch gleich einen weiteren Vorteil mit sich. „Durch die feste Verbauung des Überschlagsimulators mit dem Fahrzeug entfällt das ständige Auf- und Abladen durch Helfer, die mit der Technik nicht vertraut sind,“ so Franz Dobesch. Durch den niedrigen Schwerpunkt des Tiefrahmens wird außerdem trotz nicht benötigter Stützen eine hohe Sicherheit gewährleistet. Der Wegfall von Arbeitsaufwand und zusätzlichen Stabilisierungshilfen senkt den Kostenaufwand. . Weiteres Plus des neuen Gefährts: Durch die Leichtbauweise des AL-KO Chassis ist es jedem Besitzer des Führerscheins B, dem Führerschein für Pkw bis 3,5 Tonnen, erlaubt, das Fahrzeug mit dem Simulator zu fahren. Das bisherige Transportfahrzeug war schwerer als vier Tonnen, weshalb dafür der Führerschein C1 erforderlich war.

Weitere Informationen zum Übungssimulator finden sie unter: www.kreisverkehrswacht-kelheim.de.

Weitere Informationen zum AL-KO Tiefrahmen: http://www.alko-tech.com/de/chassis-varianten.

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (Noch keine Bewertung vorhanden)
Loading...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.