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FAQ Technik

Für das Tiefziehen werden bei AL-KO Plast GmbH hochmoderne Vakuumthermoformmaschinen eingesetzt. Für Materialstärken über 2 mm kommen hierbei sogenannte Plattenformmaschinen zum Einsatz. Für Stärken unter 2 mm werden hochmoderne Druckluft- Formautomaten eingesetzt.

 

Der Begriff Tiefziehen kennzeichnet ein Verfahren der Kunststoffverarbeitung. Beim Thermoformen unterscheidet man grundsätzlich zwischen dem Negativ- und dem Positiv Verfahren. Bei der Negativformung wird das erwärmte Halbzeug in den konkaven Formhohlraum gesaugt oder gedruckt, beim Positivformen auf ein Konvex Modell ( Positiv Formkern ) gesaugt. Die am Werkzeug anliegende Seite wird glatter und maßgenauer.

 

Im Vergleich zum traditionellen Spritzgussverfahren ist Tiefziehen insbesondere bei kleinen bis mittleren Stückzahlen die deutlich günstigere Variante da im Vergleich zum Spritzgussverfahren weitaus geringere Werkzeugkosten entstehen. Darüber hinaus können bei Bedarf sehr schnell Muster, Prototypen oder auch Kleinserien entwickelt werden.

 

Dies ist abhängig von den verwendeten Kunststoffen bzw. der Fläche der zur Verfügung stehenden Vakuumthermoformmaschinen. Bei AL- KO Kunststofftechnik werden Kunststoffe in einer Ausgangsdicke von 0,3 mm bis 14 mm verarbeitet. Die Formteilmaße (L x B) können bis zu 2.950 x 1.450 mm betragen.

 

Die größte Formfläche bei AL-KO Plast GmbH beträgt 3.000 x 1.500 mm die maximale Ziehhöhe/Ziehtiefe positiv wie negativ beträgt 900 mm.

 

Durch die Verwendung von CNC gefrästen und gekühlten Aluminiumwerkzeugen, auch hochwertigen Kunststoffen können Formteile produziert werden die Spritzgussqualität aufweisen.

 

Tiefziehfähig sind alle klassischen thermoplastischen Kunststoffe. Dies können zum einen die typischen Polyolefine sein wie PE; PP; Styrol; Copolymerisate d.h. Polystyrol, ABS, SAN, ASA aber auch technische Thermoplaste wie PC, PMMA, PET, PVDF u.s.w.

 

Abhängig von der Losgröße und der Stückzahl werden Formteile zum Teil auf hochmodernen CNC - Bearbeitungszentren maßgenau gefräst.
Dem schließen sich Nachbehandlungen an wie:

  • Kleben
  • Fügen
  • Schweißen
  • Bohren
  • Metallisieren
  • Bedrucken

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit z. B. Produkte aus PS oder ABS nachträglich zu lackieren, weiter können die Produkte mit Hilfe verschiedener Druckverfahren bedruckt werden. (Siebdruck, Tampondruck etc.).

 

Als einer der wenigen Tiefzieher bietet AL-KO Plast GmbH die komplette Entwicklung, Konstruktion, Prototypen und Serienfertigung aus einer Hand an. Die Herstellung der Werkzeuge folgt in unserem hochmodernen Betriebsmittelbau. Darüber hinaus verfügen wir über die Möglichkeit Produkte unter besonderen Bedingungen (Dauerbelastung, Temperatureinwirkung, UV- Strahlung etc.) zu prüfen und zu testen.

 

Grundsätzlich ist es möglich alle transparenten oder transluzenten Kunststoffen zu verarbeiten. Dies sind unter anderem Materialien wie:

  • PVC
  • Styrolux®
  • PMMA
  • PET
  • Polycarbonat

 

AL-KO Plast GmbH verfügt über einen eigenen Musterbau in dem Prototypen für Kunden hergestellt werden. Darüber hinaus können wir in Zusammenarbeit mit Designern auch unseren Kunden Vorschläge zum Design und Aussehen Ihrer Produkte unterbreiten und sehr rasch umsetzen.

 

AL-KO Plast GmbH ist seit 1994 nach ISO 9001 zertifiziert. Zur Zeit streben wir die Zertifizierung nach ISO 2000 an. Qualität beginnt bei uns mit der Annahme des Auftrages auf allen Verwaltungs- und Produktionsebenen im Haus. Durch permanente Schulungs- und Weiterbildungsmaßnahmen sichern wir einen hohen Ausbildungsstandard unserer Mitarbeiter die direkt an der Umsetzung vereinbarter Qualitätsziele und -standards mitwirken.

 

DIN ISO 9001 bezeichnet ein Qualitätsmanagementsystem das alle Bereiche und Ebenen eines Unternehmens umfasst.
Betroffen sind neben den klassischen Bereichen Produktion und Verwaltung auch die Entwicklungen. Die AL-KO Plast GmbH führt permanent interne und externe Audits zu, um den Nachweis zu erbringen, dass die Forderungen der DIN ISO 9001 erfüllt sind.